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Die Unternehmer-Academy im Radio Teil 3

Im 3. Teil des Radiointerview beantwortet Thomas Göller uns die Frage: Wie kommt es dazu, dass man nie im gelernten Job arbeitet?

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Inhalt der Episode

Wie auch bereits die vorherigen Folgen dient diese Episode dazu, Thomas Göller, den Gründer der Unternehmer Academy, besser kennenzulernen.

Im Radiointerview mit ANTENNE MAINZ berichtet Thomas von seinem Weg – oder von seinen (Um)Wegen – zum heutigen Erfolg. Welche effizienten „Abkürzungen“ er auf dieser Reise genommen hat, erfahren wir ebenfalls! Auch berichtet er von den Entscheidungen, die er treffen musste und wie diese unter anderem seinen Weg bereitet haben.

Thomas teilt auch in dieser Episode des Unternehmer-Academy Podcast wichtige Erkenntnisse mit uns, die einen erfolgreichen Unternehmer ausmachen.

Folge verpasst? Alle Teile zum Radiointerview gibt es natürlich hier im Unternehmer-Academy.de/podcast

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Gemeinsam mit Ihnen nimmt sich Thomas Göller circa eine Stunde Zeit. In diesem intensiven Meeting klären Sie zusammen:

Im Anschluss entscheiden Sie in Ruhe, ob Thomas Göller etwas für Sie tun kann. Und Ihr Mentor Thomas Göller entscheidet, ob er Sie als Klient oder Klientin begleiten möchte,

Natürlich findet dieses Gespräch ohne jede Berechnung und völlig unverbindlich statt.

Der Unternehmer-Academy Podcast | Volker & Thomas

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Transkript zu dieser Episode

Volker: Hallo, die aktuellen Folgen des Unternehmer Academy Podcasts die nutzen wir gerade, um Thomas Göller, den Macher der Unternehmer Academy, besser kennenzulernen. Und das machen wir mit dem Radio-Interview, das ich vor einigen Jahren mit ihm geführt habe. Man merkt es. Wir sind dann noch per Sie und heute geht es darum, wie es dazu kommt, dass man etwas studiert, ein Beruf lernt und dann keinen einzigen Tag in diesem Job arbeitet.

Thomas: Diese Entscheidung, das war auch – das ist sehr schwierig, weil ich habe gedacht: „Was mache ich jetzt?“ Ich habe Realschulabschluss und eine Lehre abgeschlossene Lehre. Und dann habe ich gedacht: „Was kann man so studieren?“ Das war so überhaupt studiert was so, aber um zu studieren, hätte man Abitur gebraucht. Das ich ja nicht hatte. Und dann konnte man nebenbei nebenberuflich das Fachabitur nachholen und da habe ich die Schule – schon wieder Schule. Macht das Spaß? Will ich das? Und dann habe ich überlegt: „Selbst wenn ich es schaffe und dann sage ich mache nicht weiter, dann bin ich dann Schlosser mit Abitur. Bringt mich das dann weiter? Oder eher im Gegenteil.“ Und dann kam dieser besagte Freund, mit dem ich mich einmal unterhalten habe. Wie gehen wir weiter? Sag du. Ich hab da was gelesen. Da gibt es in Bad Kreuznach eine Techniker Schule, da kann man Techniker machen das man da ist man Maschinenbau Techniker und nebenbei könnte man da ein paar Stunden mehr macht auch das Fachabitur nachholen parallel und so das klingt gut. Und dann habe ich, weil ich eben solche schlechten Erfahrungen mit der Schule hatte, habe ich gedacht, ich schaffe das auf gar keinen Fall, weil diese Schulform ist ein, zwei Formen angeboten worden, nämlich nebenberuflich. Da hätte sie gedauert, vier Jahre oder hauptberuflich sozusagen. Dann hätte ich kündigen müssen und dann hätte es nur noch zwei Jahre gedauert, in Vollzeit. Und ich habe seit vier Jahren nebenbei zu meinem Job, der mich auch gefordert hat. Ich schaff das nicht, das ist mir. Ich weiß nicht, wie lange das, ob ich das durchhalte, was ich dann damit machen kann. Ich will jetzt wirklich Nägel mit Köpfen machen und dann habe ich gekündigt, einen guten Job, der gut bezahlt war und habe wirklich alles hinter mir gelassen und habe mich da angemeldet bei dieser Techniker Schule und habe das in zwei Jahren eben gemacht. Habe dann das Fachabi dabei gemacht und dann hat super Spaß gemacht. War wirklich klasse und habe dann eben direkt danach Maschinenbau studiert.

Volker: Man merkt aber schon, Sie sind genauer Beobachter, weil die Einschätzung ich mache das in vier Jahren nicht wahrscheinlich ist ja auch schon da muss man sich gut kennen.

Thomas: Ja, ich wusste, das halte ich nicht durch. Das ist vor allen Dingen nebenbei. Also wenn es Vollzeit vier Jahre gebraucht hätte, schon gut. Aber so wie Sie. Ich glaube, ich habe damals nicht dran geglaubt. Glaube heute nicht dran. Ich glaube nicht an Multitasking. Zumindest mal nicht im Innern des Kopfes.

Volker: Nein, das ist. Also es gehört ja hier zum Job während der Woche. In einer Live-Sendung ist tatsächlich Multitasking gefragt, aber nach vier Stunden weiß man, was man getan hat.

Thomas: Das ist das Schlimme an Multitasking. An versuchte Multitasking ist ja, dass man dann am Ende des Tages mehrere Dinge gemacht hat. Aber wenn man die aufgeteilt hätte in mehrere Etappen, wenn sie wesentlich schneller von Statten gegangen.

Volker: Gut geht in der Live-Sendung nicht. Das ist halt die Sendung selbst fahren, den Sendeplan und überwachen und sich die Informationen reinholen, die notwendig sind. Das sind die Schritte, die gehören dazu. Aber ich sage vier Stunden und danach muss man sich erst mal eine Stunde ausruhen, dass man überhaupt wieder richtig weiterarbeiten kann.

Thomas: Und es kam immer ja noch dazu, dass ich eben nicht wusste „Schaffe ich das überhaupt?“ Ich habe so eine Idee gehabt. Aber wie gesagt, die Erfahrung der Realschule waren ja nicht besonders gut. Und ich habe gedacht: „Naja, vielleicht hat es das nur im Kopf. Vielleicht hat ja dieses Buch irgendwas eingeredet, um wie Sie das gesagt haben. Vielleicht ist das gar nicht so.“ Und dann habe ich mich da committed, vier Jahre und dann hast du da gescheitert. Und Scheitern ist so nicht so mein Ding. Habe ich zwar dann auch oft gemacht und geübt, weil man es braucht. Gehört auch dazu. Muss man als Unternehmer auch tun. Aber das war natürlich nicht das Ansinnen, sondern ich wollte was machen, wo ich wusste, das schaffe ich, das traue ich mir zu. Zwei Jahre. Und fand, ich hätte dann einen Abschluss gehabt. Wissen Sie, Schlosser mit Abitur ist blöd, aber Maschinenbau Technik ist okay. Dann hätt keiner gemerkt, dass ich das Abi gemacht hätte und damit auch nichts anfangen konnte. Aber ich wäre, wenn ich Maschinenbau Technik gewesen wäre, in eine andere Ebene reingekommen. Ich wäre nicht mehr so dreckig gewesen. Ich hätte normal Schicht arbeiten können. Büro, so technisches Büro, so was. Ja okay, ja und da war diese Idee. Was machst du mit 65? Ja, warum nicht? Also es gibt Leute, wo könnte ich mir vorstellen.

Volker: Und ich meine, dieser zweite Bildungsweg hat ja auch mal den Vorteil. Ist tatsächlich noch alle Wege offen?

Thomas: Genau.

Volker: Das heißt, ich verlasse noch nicht richtig meinen Bereich, aber ich mache schon einen großen Schritt. Den neuen.

Thomas: Genau. Und dann hat es wie gesagt, extrem viel Spaß gemacht. Wegen dieser motivierten Lehrer natürlich. Klar, die haben viel dazu beigetragen. Und nach zwei Jahren war klar – Jetzt muss da ein Studium her. Durch das Fachabi war das ein bisschen eingeschränkt. Ich konnte natürlich nicht alles das studieren, aber ich habe auch gerne Maschinenbau studiert. Ich habe dann eine Zusatzausbildung gemacht während des Studiums auch wieder zwei Sachen, nämlich ein CAD Konstruktions Studium. Das heißt, ich konnte dann am Ende des Studiums auch mit dem Computer zeichnen, konstruieren. Und das war für die damalige Zeit sensationell. Da gab es keinen Computer.

Volker: Ja klar. Gedanklich waren Sie aber immer noch in diesem Berufsbild, das Sie gelernt haben.

Thomas: Absolut. Das habe ich auch gerne gemacht. Und da war dieses händische was anfassen können, was bauen und so. Brückenbau, weil wäre so ein Thema für mich gewesen. Dann hat mir dann einer gesagt er Brückenbau. Also du darfst dann eine Brücke bauen, über die jeden Tag 100000 LKWs fahren. Ein Einfamilienhaus darfst du dann nicht bauen, jedenfalls nicht in Deutschland. Dann schaffen die das blöd. Das will ich nicht.

Volker: Gut, wir kommen ja vielleicht noch dazu. Brücken bauen sie heute wahrscheinlich auch.

Thomas: Absolut.

Volker: Das ist jetzt interessiert mich. Ich weiß ja, was Sie heute machen. Jetzt interessiert mich, wann da der Knackpunkt kam, dass Sie rauskamen aus Ihrem gelernten Job.

Thomas: Ja, also ich bin auf meiner Visitenkarte – steht natürlich auf irgendeiner, nicht auf jeder. Auf einer, der zwei wissen kann, steht drauf, dass ich Diplomingenieur bin, nämlich Maschinenbau. Und ich bin dann eben nach diesem Studium zu meinem damaligen Arbeitgeber bei Michelin in Bad Kreuznach war das und hab gefragt: „Könnt ihr mich noch gebrauchen?“ Und dann die. Normalerweise kommt man da nicht mehr hin, wenn man da mal gekündigt hat. Aber es war natürlich eine Ausnahme, weil ich nicht gekündigt habe, weil ich irgendwie Streit mit denen hatte, sondern weil ich mich weiterbilden wollte. Und das haben die natürlich auch anerkannt. Und dann weiß ich noch Mein damaliger Personalchef hat gesagt: „Ja, klar, kommen Sie wieder. Was würden Sie denn gerne tun?“ „Naja, ich bin Maschinenbauingenieur jetzt und CAD Konstrukteur. Das heißt, ich könnte Maschinen wie damals in der Montage einen Schritt vorher eben auch konstruieren und gestalten. Und ich würde gerne das technische Büro.“ Ich wusste, dass die so eine Abteilung haben, ein technisches Büro, um dort mit den Computern diese Geräte zu konstruieren. Und dann hat mein damaliger Personalchef gesagt: „Das ist eine gute Idee. Der Haken an der Sache ist, und das brauchen wir auch dringend, aber nicht heute, weil wir haben noch gar keine Computer im technischen Büro. Wir zeichnen immer noch von Hand.“ „Das ist aber schade.“ „Das ist aber nicht schlimm, weil wir haben eine Abteilung EDV und die soll eben diese Computer einführen“ Und die Leute sollen also PCs waren das Großrechner hatten sie schon, aber eben nicht diese CAD Rechner, diese kleinen PCs. Und die Idee war eben den Leuten, den Technikern das auch beizubringen. Also Didaktik. Wie geht man mit so einer neuen Technik um? Und dann war dieser Spruch, der herumgegangen ist, also die Abteilung EDV macht das und ich habe den dann gefragt „Okay, wie viele Leute sind das in Abteilung EDV?“ „Also naja, mit ihnen ist es dann Einer!“ so es war am Ende des Tages ein paar mehr in Abteilung EDV, aber das hat ja irre viel Spaß gemacht zu Programmieren. Also das heißt auf Deutsch, ich sehe schon Ihre Fragezeichen im Gesicht. Ich habe keinen einzigen Tag, nicht einen einzigen Tag als Ingenieur gearbeitet.

Volker: Das nächste Mal geht’s weiter mit dem Radio-Interview. Wir lernen Thomas Göller weiter kennen und wir freuen uns natürlich über eine Bewertung, über eine positive Bewertung auf allen Podcast Kanälen.

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