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Die Unternehmer-Academy im Radio Teil 2

Teil 2 des Radiointerview, das Thomas Göller vor einigen Jahren bei ANTENNE MAINZ gegeben hat. In dieser Episode geht es u. a. um ein Buch mit weitreichenden Folgen…

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Inhalt der Episode

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Der Unternehmer-Academy Podcast | Volker & Thomas

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Transkript zu dieser Episode

Volker:
Wer steckt hinter der Unternehmer-Academy? Das ist das, was wir beantworten wollen in den nächsten Folgen dieses Podcasts. Es gibt ein Radiointerview und da war ich mit Thomas Göller noch per „Sie‘“. Das hört sich manchmal für mich auch sehr befremdlich an. Und jetzt hören wir weiter rein in dieses Gespräch.

Volker:
Nach der Schule Ausbildung haben Sie gesagt, das heißt, war das so eine bewusste Entscheidung, oder?

Thomas:
Nein, das war überhaupt keine bewusste Entscheidung. Ich habe die Schule nicht gerne gemacht. Ich war ein paar Fächern sehr, sehr gut, in anderen eher sehr, sehr schlecht. Es war einfach. Es hat sich ergeben. Ich habe gerne am Motorrad rumgeschraubt und dann habe ich die Möglichkeit gehabt, bei Michelin eine Lehre als Schlosser anzufangen. Also habe ich Maschinenschlosser dort gelernt. Ja, aber nicht groß nachgedacht.

Volker:
Eher so ein bisschen getrieben durchs Leben.

Thomas:
Aber am Anfang schon absolut, ja.

Volker:
Und haben Sie gleich gemerkt, dass das dann doch nicht Ihre Sache ist, oder? Oder war da doch Spaß dabei?

Thomas:
Es war schon Spaß dabei. Die Ausbildung, da war ich auch gut. Das war ganz merkwürdig. So, ich denke, was passiert hier gerade? Warum macht mir das Spaß? Und dann habe ich danach zwei Jahre noch gearbeitet auf Montage ganz viel gelernt. Was sehr spannend. Aber dann kam so die Zeit, wo ich gedacht habe „So, jetzt bist du Schlosser. Willst du das mit 65 auch noch sein?“ Die Kollegen, die mit uns auf Montage waren, die teilweise schon wirklich schon älter waren, oder weil liebe Leute, tolle Menschen, aber es ist das der Weg`? Dann habe ich irgendwie gemerkt, da passt was nicht. Und dann kam so das erste bewusste Denken: “Wie sieht deine Zukunft aus?“

Volker:
Montage, so wie ich mir das vorstelle. Das heißt, man packt seine Sachen und ist dann wochenlang auf einer Baustelle.

Thomas:
Es ging darum, dass hieß Montage, aber das war eben auch in Bad Kreuznach. Und zwar haben wir das neue Michelin Werk gebaut. Das heißt, ich musste nicht reisen. Ich war nicht so typisch „auf Montage“. Wir haben einfach neue Produktionsstraßen aufgebaut und da war ich eben Teil eines Teams. Und das war insofern sehr spannend, weil wir alles machen mussten. Es war nichts da, praktisch eine leere Halle, und am Ende des Tages sind da Reifen rausgekommen. Und dieser ganze Prozess die Maschine aufbauen, die Maschinen anschließen, Heißwasser, Weißwasser haben wir das genannt, Öl, Luft, Hydraulik, Pneumatik, alles was so mit dazugehört. Die ganze Technik war sehr spannend. Jeden Tag was Neues. Nie Alltag. Weil wenn die Maschine aufgebaut war, kam die Nächste dran, die wieder angekoppelt wurde. Das war die ersten zwei Jahre sehr spannend.

Volker:
Das hört sich jetzt mal auf den ersten Blick auch ganz gut an, weil man sieht, was man macht. Es gibt ja viele Jobs heute, das heißt auch, was wir hier im Radio machen. Es ist tatsächlich so. Wir haben selten ein Ergebnis in der Hand, sondern wir können es zwar hören, aber es ist sehr flüchtig.

Thomas:
Und es war ein haptisches Ergebnis. Ganz genau, ja.

Volker:
Und das ist manchmal auch schön, was Fertiges zu sehen.

Thomas:
Aber als ein Teil einer Straße fertig war oder so ein Teil einer Halle fertig war. Und man konnte durchgehen und hat die Leute gesehen. Also ein bisschen Kreativität in dem Sinne. Was zu bauen, etwas herzustellen oder mit herzustellen.

Volker:
Man ist in diesem Team und ist Bestandteil. Und dann ist es natürlich auch mit das eigene Werk. Ja, ja, genau. Aber darüber nachdenken, dass es das vielleicht nicht sein kann, das machen ja nicht viele. Es gibt ja einige, die kommen dann in den Trott und machen weiter. Das heißt, es gab ja irgendeinen Impuls. Das heißt, sie haben beobachtet und die Kollegen gesehen und gesagt „Das ist nicht mein Leben.“

Thomas:
Ja, das war so, ich glaube, das war der Hauptauslöser. Und ich habe damals einen guten Freund, der mit mir dort gearbeitet hat. Wir haben es ihm gezeigt. Da haben Sie immer so angeguckt und haben gesagt „Wollen wir das den Rest oder ist das, ist es das? Gibt es da noch mehr? Und es könnte sein, dass es da noch mehr gibt.“ Und das war eine sehr spannende Zeit. Und in der Zeit habe ich ein Buch geschenkt bekommen. Ich glaube, das war der Hauptauslöser. Dieses Buch wahrscheinlich sehr bekannt, sehr trivial, aber das hat mich dann echt nach vorne katapultiert.

Volker:
Darf ich fragen, welches Buch einen solchen Einfluss hat?

Thomas:
Ja, das war von Dale Carnegie. Wie man Freunde gewinnt. Und alles was dann sonst geschrieben wurde. Also heute, wenn ich das heute lese, muss ich manchmal ein bisschen schmunzeln, aber damals habe ich gedacht: “Kann das sein, dass da was dran ist, was der da schreibt?“

Volker:
Ist, ganz witzig, weil tatsächlich viele Menschen, die irgendwann durchgestartet sind, haben Dale Carnegie gelesen oder Kurse besucht. Es gibt ja auch Kurse, die man besuchen kann. Und irgendwie hat sich irgendetwas im Leben verändert.

Thomas:
Ja, ich weiß. Ich meine, es gibt Dinge, das ist schon lange her bei mir. Und ich weiß noch, wer mir dieses Buch geschenkt hat. Und das, daran sieht man, welchen Einfluss solche Dinge haben. Also es ist fast so, nur bei anderen vergleichbaren Dingen. Man weiß, die meisten wissen noch, was sie am 11. September gemacht haben. Ja, ich weiß auch noch, wer mir dieses Buch geschenkt hat und es hat mich nachhaltig beeindruckt. Ich habe mich mit solchen Dingen überhaupt nicht beschäftigt. Ich war weder spirituell noch optimistisch. Ich habe in den Tag rein gelebt, so wie man es halt damals als Jugendlicher so gemacht hat.

Volker:
Das macht mich natürlich neugierig. Wer hat Ihnen das Buch geschenkt?

Thomas:
Ja, es war ein Freund der Familie, der Anwalt und Unternehmensberater und Wirtschaftsprüfer war. Und der hat mich irgendwie beobachtet und hat mir das geschenkt.

Volker:
Und was für ein Einfluss war er? Hat er das mitbekommen? Was das Buch dann letztendlich bewirkt hat?

Thomas:
Ja, das hat es mitbekommen. Manchmal habe ich schon so scherzhaft gesagt: „Du hast gewusst, was dann mit mir passiert und du hast einen neuen Klienten gewonnen, also praktisch von der Pike auf.“

Volker:
In der nächsten Episode geht es weiter mit dem Radiointerview bei Antenne Mainz. Ist ein bisschen her. Deswegen haben wir uns noch gesiezt. Über das Buch, über das Thomas da heute gesprochen hat, das habe ich mir auch schon notiert, da werden wir demnächst auch mal eine Folge machen. Hier im Unternehmer-Academy-Podcast. Wir freuen uns natürlich auch über positive Bewertungen auf allen Podcast Plattformen, über die 5 Sterne bei Apple und was es da alles gibt. Da freuen wir uns natürlich, wenn Sie diesen Podcast auch weiterempfehlen.

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