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Der Kylie-Minogue-Effekt

…und die Bedeutung für Know-How-Unternehmer/innen. Was steckt hinter dem Kylie Minogue-Effekt und wie kann ich ihn für mein Unternehmen nutzen?

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Inhalt der Episode

Kennen Sie den Kylie-Minogue-Effekt? Die Künstlerin Kylie Minogue wird dabei als Synonym verwendet und kann durch jeden anderen Künstler ersetzt werden. Doch was genau ist das denn nun? In welcher Beziehung steht der Kylie-Minogue-Effekt mit einem Unternehmer? Wenn Sie ein Fan eines Künstlers sind, kennen Sie vermutlich jeden Song, den er oder sie jemals veröffentlicht hat. Dieser Effekt meint nun, dass niemand auf ein Konzert geht, um etwas neues zu hören, sondern um das zu hören, was man bereits kennt. Doch was bedeutet dies im Unternehmerbusiness? Viele Menschen haben Angst davor, ihr ganzes Wissen direkt zugänglich zu machen, da sie die Sorge haben, dass sie dann nicht mehr gebucht werden. Doch das Gegenteil ist der Fall. Damit, das Wissen zugänglich zu machen, werden die potenziellen Kunden von den Inhalten überzeugt und buchen eher jemanden. Thomas Göller nimmt Ihnen in dieser Episode die Angst und geht dabei auch noch auf den Kittel-Brenn-Faktor ein. Lassen Sie sich überzeugen und hören Sie in die Folge rein!

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Der Unternehmer-Academy Podcast | Volker & Thomas

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Transkript zu dieser Episode

Volker: Heute im Unternehmer Academy Podcast, das ist ja ein Thema, das spricht mich als Radio Mensch an, weil ich habe angefangen in den 80er-Jahren Radio zu machen. Da gab es einen Produzenten Trio, das hieß „Stock Aitken Waterman“ und die haben eine Menge Songs produziert, klangen alle gleich. Und eine der Interpretinnen, die damals aus Australien startete mit diesem Produzenten Trio war Kylie Minogue und heute sprechen wir über den Kylie-Minogue-Effekt. Jetzt bin ich gespannt.

Thomas: Ich nehme mal gleich so ein bisschen was raus. Kylie Minogue ist ein Synonym. Ersetze Kylie Minogue mit der Künstlerin oder dem Künstler, den du am meisten magst. Ich mag Kylie Minogue, das ist eine tolle Frau, sehr quirlig, hat tolle Lieder gemacht. Ist jetzt nicht meine Lieblingssängerin, aber wir nehmen sie ja mal exemplarisch für Queen oder Pink Floyd. Meine Frau sagt, warum nimmst du nicht Pink Floyd? Ich finde das mit dem Kylie-Minogue-Effekt sehr schön. Und ein Kollege von mir, der Stefan Heinrich, der hat das mal aufs Tablett gebracht und deswegen ist es ein Synonym. Jeder darf jetzt sozusagen die nächste Viertelstunde oder wie lange auch immer unser Podcast dauern wird, diesen Namen ersetzen mit seiner Lieblingskünstlerin oder seinem Lieblingskünstler. Wir einigen uns aber auf die liebe Kylie. Also für was steht dieses Sinnbild der Kylie-Minogue-Effekt? Was für ein Effekt ist das nur? Wir reden ja über Unternehmer, wir haben einen Unternehmerpodcast, einen Unternehmer Academy Podcast. Was zur Hölle hat jetzt nur ein Unternehmer mit Kylie Minogue zu tun? Also dieser Effekt ist Folgender: Ich kriege oft gesagt, dass Menschen, wenn ich jetzt zum Beispiel einen Podcast mache und dort alle meine Geheimnisse verrate und nicht zurückhalte, das dann mich ja keiner mehr bucht, weil eigentlich wenn Menschen unseren Podcast aufmerksam hören, ich weiß nicht mehr über ein Thema wie das, was wir im Podcast besprechen. Ich verrate da alles, So viel darf ich den Menschen, die uns zuhören, schon mal versprechen. Das ist jetzt nicht irgendwie so, dass man sagt, ich sag dir mal, was wir machen oder was du machen musst, um erfolgreich zu werden. Ich sage dir aber nicht, wie’s geht. Ich glaube, dass das die falsche Methode ist. Ich glaube, dass das die Menschen sehr schnell merken. Das heißt, das glaube ich, dürfen wir jetzt schon nachweisen, wenn man uns aufmerksam zuhört, dass wir eben auch erklären, wie sind die Tipps und Tricks? Was genau muss man machen? Wie geht das? Wie ist die Reihenfolge? Und und und. Jetzt könnte man ja auf die Idee kommen, die beiden, Volker und Thomas, die erzählen mir genau, was und wie ich machen muss. Wieso soll ich die jetzt buchen? Tatsache ist, dass wir beide gebucht werden.

Volker: Ich erzähle witzigerweise, du hast das Beispiel Podcast gebracht, ich erzähl da wirklich alles, was man braucht im Erstgespräch. Für manche ist es sogar frustrierend, was ich da alles erzähle.

Thomas: Ja, genau. Das gleiche Thema haben wir bei einem Buch. Ich habe mein Buch „Wo sind meine Kunden?“ Da habe ich wirklich in 13 Kapiteln, zu der damaligen Zeit, man entwickelt sich ja weiter, ist das nun schon ein paar Jahre her. Ich glaube, vier Jahre ist das Buch jetzt alt oder so, da steht alles drin, was ich zu dem damaligen Zeitpunkt zu dem Thema gewusst habe. Und trotzdem buchen mich Menschen. Und eigentlich ist das Wort trotzdem ja falsch, sondern eigentlich deswegen müsste man sagen. Und was hat das jetzt mit dem Kylie-Minogue-Effekt zu tun? Also Kylie-Minogue-Effekt, um das kurz zu fassen, bedeutet folgendes: Angenommen, du bist Kylie Minogue Fan, dann kennst du jeden Song, der Kylie Minogue jemals performt hat. Richtig? Ja, wahrscheinlich kannst du den Text mitsingen. Du kannst, wenn du richtiger Fan bist, die Bewegung mitmachen.

Volker: Kann ich jetzt als Tanz Legastheniker nicht mitreden.

Thomas: Ja genau. Du weißt, was ich meine, dass man wirklich intensiv mit dabei ist. Jede Mimik, jede Geste, jede Pause, die die macht und das heißt, die gibt eine CD raus. Und natürlich kaufst du diese CD. Du hast was auf der CD ist vorher, deswegen ist das schön, es ist genau dein Thema, ja schon dutzende Male im Radio gehört. Also eigentlich kennst du doch den Song.

Volker: WDie bringt ein Best of raus, wo noch mal alle Titel, die derjenige oder diejenige schon hat, drauf sind und die CD wird schon wieder gekauft.

Thomas: Ja und das sind alles Titel, sowohl auf dem Original Album als auch auf dem Best Album, was du, wenn du bisschen Wert darauf legst, im Radio ständig hörst. Aber es ist ja in der heutigen Zeit nicht nur Radio, du kannst es ja auch auf YouTube gucken, kostenlos. Auf YouTube findest du alle Songs, ob das berechtigt ist, also mit Rechte oder ohne Rechte, dass dann irgendeiner was da hochgeladen hat, das lassen wir mal dahingestellt sein. Aber wenn du Wert darauf legst, findest du jeden Song von Kylie Minogue auf YouTube. Du findest jeden Song von Kylie Minogue auch auf Apple Music auf wie heißen die ganzen Portale und so weiter. Du findest das überall und du kannst es hören bis zum Abwinken, bis es dir aus den Ohren rausläuft. Und dann kommt der Moment, wo Kylie Minogue sagt, ich komme 2023 nach Frankfurt, in die Festhalle für 250 Euro und dann dauert es fünf Minuten oder drei Minuten und dann sind alle Karten weg. Wieso ist das so? Das genau ist der Kylie-Minogue-Effekt, weil niemand, der auf das Konzert geht, geht dorthin, um etwas Neues zu hören, sondern die Menschen gehen dort hin, um das zu hören, was sie schon in und auswendig kennen, deswegen singen die da mit. Ist das nicht irre? Und wenn ein neuer Song kommt bei einem Konzert, trauen sich die Künstler vielleicht ein oder zwei neue Songs zu performen, um das mal auszuprobieren, ob das dann auch veröffentlicht wird. Oder ist das immer so. Am Anfang ist es so still und dann, wenn der neue Stil kommt, gefällt mir das oder gefällt mir das nicht? Immer sehr schwierig. Und deswegen kommt direkt nach diesem neuen Song ein Song, den alle kennen und wieder mitgrölen können. Total genial.

Volker: Und du hast bei Konzerten witzigerweise auch wenn etwas Neues kommt, die längsten Ansagen.

Thomas: Ja, genau. Wie ist das im Unternehmer Business? Du schreibst ein Buch, wo alles drinsteht. Du machst den Podcast, du machst Blogbeiträge und du machst ein Seminar zum Beispiel oder ein Webinar live auf Facebook oder was du immer machst und gibst die Tipps raus. Und Menschen haben Angst davor, sagen, ich kann doch hier meine besten Tipps nicht raushauen, weil dann buchen mich die Leute nicht mehr. Oder ich sage zum Beispiel,: Wie kann man Kunden gewinnen? Was ich zum Beispiel mache, ich in Gruppen zu den Themen gibt, da gucke ich mir an, was da gefragt wird. Und dann fragt zum Beispiel jemand, also ich habe hier ein Produkt, das ist eigentlich gar kein Produkt, sondern es ist ein Angebot, was ich für den Kunden gemacht habe im Rahmen unserer Zusammenarbeit. Und ein anderer Kunde hat das gesehen und sagt, kann ich das kaufen? Und da war zum Beispiel letztens eine Frage, das ist eigentlich gar kein Produkt, sondern das ist etwas, was zwar in meinem Portfolio drin ist, aber da hängt kein Preisschild dran. Und dann stellt sich die Frage in der Gruppe, wie würdet ihr das denn bepreisen? Wie gehe ich damit um mit dieser Anfrage? Gebe ich dann die Rechte raus und so weiter. Typische Fragen, die in diesem Fall so kommen und dann sehe ich so eine Frage und gebe da meine Impulse. Oftmals stelle ich dann Gegenfragen: Was ist der Mehrwert, der durch dein Produkt erreicht wird? Was hat der Kunde davon? Und aufgrund dessen kannst du den Preis so und so bewerten und berechnen und dann schreiben die Leute zurück, ja, das ist ja toll und dann schreibe ich, okay, wenn du dazu eine Frage hast, dann ruf mich an. Dann rufen mich die Leute an und dann erkläre ich denen ganz genau, was sie zu tun haben. Das ist ähnlich wie das, was du gesagt hast beim Podcast. Du erklärst da auch ganz genau, was zu tun ist. Und ich habe das ganz oft, dass die Leute sagen, spannend, du hast mir echt geholfen. Sensationell, ganz toll. Sag mal, kann man dich eigentlich auch buchen? Und dann denke ich, ja, natürlich. Und dieser Kylie-Minogue-Effekt. Niemand geht auf das Konzert und erwartet, dass er da neue Inhalte kriegt, sondern im Gegenteil: Die Leute kommen dorthin, weil sie das hören wollen, was sie schon kennen, aber eben live performt. Und das ist, glaube ich, der Schlüssel zum Erfolg, weil diese Antworten, die wir in unserem Podcast jetzt hier geben, die ich gebe in so einem Blogbeitrag, die ich gebe in so einer Gruppe, Antworten, die ich in meinem Buch schreibe. Das sind ja allgemeine Themen und es gibt zwei Effekte. Der erste Effekt ist, wenn der schon in seinem Buch oder in seinem Podcast so viel Content rüberbringt, was kommt da erst noch an Content, wenn ich den buche? Und dann sagen die Leute, ja, aber ich habe doch schon alles rausgegeben, ich kann nicht mehr. Doch du kannst mehr. Und zwar deswegen, weil im konkreten Fall mit einem deiner Kunden, also mit dem konkreten Kunden, bist du immer besser, weil das merken wir auch in unserer Zusammenarbeit, Volker, wenn es um ein konkretes Thema geht, dann fallen uns einfach Sachen ein, die uns jetzt hier im Allgemeinen im Podcast so gar nicht einfallen. Das haben wir doch oft. Das besprechen wir, wenn wir nehmen den Podcast auf und haben zwei Tage später ein Date, einen Termin mit einem konkreten Kunden von uns. Und dann sagen wir im Nachgang, ach, guck mal, das hätte jetzt gut zu dieser Podcastfolge gepasst. Also im Live, in der Situation, wenn es um ein konkretes Anliegen geht, um einen konkreten Kittel-Brenn-Faktor, dann sind wir natürlich besser und der Kunde fühlt sich auch besser, weil es ist seine Lösung. Und ich habe es ganz oft, dass wir Dinge besprechen, zum Beispiel Akzeptanztest, worüber wir auch noch eine Folge machen. Was bedeutet das eigentlich?

Volker: Die haben wir auch schon mehrfach angekündigt, die müssen wir ja auch irgendwann machen.

Thomas: Habe ich jetzt gerade die Woche wieder gehabt mit einem mittelständischen Kunden, wo wir gesagt haben, da gibt es eine neue Idee. Sensationell gut, die haben wir gemeinsam entwickelt. Das ist Vater und Sohn, den ich da begleite. Da geht es unter anderem auch um das Thema Generationswechsel. Und da gibt es eine neue Idee, die da irgendwie entstanden ist. Sensationell gut. Und da geht es eben um den Akzeptanztest und dann haben wir bestimmte Dinge besprochen. Und dann sage ich, bitte noch mal die Grundlagen nachlesen in meinem Buch. Und trotzdem sind sie total begeistert und sagen, die Session heute war jetzt wieder so gut und so wertvoll. Die haben nicht das Gefühl, ich hätte eigentlich nur das Buch gebraucht, weil sie kommen alleine nicht drauf. Sie brauchen das Individuelle. Und das ist dieser Kylie-Minogue-Effekt, dass wir sagen, du brauchst keine Angst zu haben, dass die Menschen deine Inhalte kennen, weil ihm eins zu eins, im speziellen Setting, im speziellen Fall bist du immer besser. Wir performen immer besser, wenn wir einen konkreten Anlass haben, wenn wir uns rein rufen können. Jede Antwort ist bei jeder Persönlichkeit anders, individuell. Und das ist das, warum uns Menschen buchen. Und das ist das, was Menschen haben wollen. Und Kylie Minogue heißt: Jeder kennt alle Lieder aus dem Konzert auswendig und der Applaus ist dort am größten bei den Liedern, die schon bekannt sind.

Volker: Definitiv. Und um das noch zu vertiefen, es ist ja einfach auch so: bist du im Dialog mit jemandem, kommen tatsächlich ganz andere Ideen. Auf einmal hast du noch die Option, noch einen Experten oder eine Expertin hinzuzuziehen, dann hast du auf einmal drei Köpfe und es entstehen ganz andere Ideen aus, ich sage mal erst mal den Lösungsansätzen, die auch schon bekannt sind.

Thomas: Das merkt man ja an unseren Masterclasses, die wir anbieten. Dort sind wir ja drei Mentoren und diverse Experten, die dazukommen. Ich sage dann immer hinterher, ich leide nicht unter mangelndem Selbstbewusstsein. Wirklich nicht. Ich glaube, ich bin ein richtig guter Berater und Mentor. Aber das, was wir da zu dritt für den Kunden kreieren, wenn wir da und zwar nicht nacheinander, sondern wenn wir gemeinsam uns ein Thema, einer Aufgabe, annehmen für den Kunden. Was da rauskommt, ist so sensationell und ich behaupte einfach, dass niemand von uns drei allein diese Lösungen kriegen könnte. Also ich kriege es für meine Person nicht allein hin und ich glaube, ich bin richtig gut. Dieses Gemeinschaftliche, das ist sensationell und alle unsere Inhalte sind bekannt. Jeder könnte mein Buch lesen, jeder könnte deine Sendung hören, jeder könnte bei dir anrufen, fragen wie geht ein Podcast? Und und und. Ja und das ist auch sinnvoll. Und dafür gibt es auch zum Beispiel die Unternehmer Academy, wo ich sage, hier gibt es alle meine Grundlagen nochmal ausführlich. 40 Stunden lang kannst du dir das reinziehen, kannst dir Arbeitsunterlagen entwickeln und Menschen sagen, okay, prima, jetzt habe ich mein Fundament erarbeitet in der Unternehmer Academy und jetzt buche ich den Thomas Göller oder die Masterclass, um jetzt im Detail individuell für meine Situation die Lösung zu erarbeiten. Ich weiß, wie das Prinzip funktioniert. Das ist dieser Sinn. Aber nur, dass ich das Prinzip keine bin ich meiner Lösung noch keinen Schritt näher, sondern ich habe Zeit gespart. Ich kenne die Grundlagen, ich kenne die Methoden. Das ist so, wie wenn du die Sprache jetzt kannst. Aber was machst du jetzt mit der Sprache? Du kennst die Vokabeln, aber die richtig zu einem Satz zusammenzusetzen, das ist das, was wir machen. Und deswegen einfach dieses Sinnbild des Kylie-Minogue-Effekts. Bitte keine Angst davor, Dinge zurückzuhalten, weil es geht ja am Ende des Tages um Sichtbarkeit und um Relevanz. Und dann sagen die Leute, ich kann doch in diesem Blogbeiträgen oder auf Social Media, egal um welchen Portal es geht, nicht da mein geheimes Wissen, was ich mir in 30 Jahren Unternehmertum angeeignet habe, einfach so kostenlos rausposaunen. Das ist doch mein Kapital. Doch“ Je mehr du frei gibst und je offener du dich gibst, desto besser wirst du gebucht. Das ist das unfassbare, geile Prinzip an diesem Kylie-Miogue-Prinzip.

Volker: Du kannst natürlich das ganze Wissen und Kapital allein für dich behalten, ist aber wenig erfolgreich.

Thomas: Witzigerweise denken die Menschen dann, ich behalte es für mich und wenn mich einer bucht, dann kriegt er die volle Packung. Der Haken: Er wird nicht so oft gebucht.

Volker: Genau. Also das wollte ich damit ausdrücken. Es bringt nichts, Dinge für sich zu behalten, weil es bleibt dann in einem sehr kleinen Kreis.

Thomas: Ja, wenn Kylie Minogue sagt, ich gebe dem Radiosender nicht die Rechte, meine Songs zu veröffentlichen, weil ich kriege da gut, dann gibt’s noch GEMA, also die kriegt ja tatsächlich Geld dafür. Oder auf YouTube jetzt irgendwas zu veröffentlichen, da kriegst du nur Geld, wenn eine Werbung vorne dran geschaltet wird oder nicht. Aber im Prinzip ist das ja auch eine Freigabe. Mich kostet das außer der Radio Gebühr nichts und trotzdem gehe ich auf das Konzert, weil es was anderes ist. Und das ist in unserem Bereich, wenn ich jetzt zum Beispiel jemand hätte, ich mache ja auch Vorträge, die Leute lesen mein Buch, hören unseren Podcast, lesen meine Blogbeiträge und wenn ich einen Vortrag halte, kommen die auf den Vortrag oder ein Meeting oder ein Webinar. Sie kommen ins Meeting oder zum Webinar. Und natürlich buchen mich die Leute auch hinterher. Nicht jeder, aber genügend. Und das ist die Hauptsache. Und in dem Sinne passt es sogar in diesem Fall extrem gut: Bleiben Sie mutig. Denken Sie an den Kylie-Minogue-Effekt! Geben Sie Wissen raus. Zeigen Sie, was Sie können. Die Leute buchen Sie deswegen und nicht trotzdem, sondern genau deswegen, weil geben kommt von nehmen. Also mutig bleiben!

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