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Das Prinzip der Gegenseitigkeit

Geben ist seliger denn Nehmen – ein Zitat aus dem Neuen Testament steht heute im Mittelpunkt des Unternehmer Academy Podcast. Was hat das mit dem unternehmerischen Alltag zu tun? Wir finden: Eine Menge!

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Inhalt der Episode

Geben ist seliger denn Nehmen“ – ein Zitat aus dem Neuen Testament steht heute im Mittelpunkt des Unternehmer Academy Podcast. Was hat das mit dem unternehmerischen Alltag zu tun? Wir finden: Eine Menge! Wie man mit diesem einfachen Glaubenssatz mehr Aufträge generiert, erklärt uns Thomas Göller. Er hat tolle Beispiel und Erfahrungen dabei, die diese Methode des Gebens verbildlichen. So wird deutlich, wie man mit dieser Verkaufsstrategie erfolgreiche:r Unternehmer:in wird und bleibt.

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Der Unternehmer-Academy Podcast | Volker & Thomas

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Transkript zu dieser Episode

Volker: Und damit starten wir in eine neue Podcast Episode und heute sprechen wir über das Geben und das Nehmen. Und du hast da so ein schönes Beispiel mit dem wir starten und da geht es glaube ich um Schnee.

Thomas: Ja, da geht es um Schnee, geben und nehmen. Das ist ein sehr, sehr spannendes Thema. Hört sich am Anfang vielleicht ein bisschen langweilig an, aber da steckt unglaublich viel Potenzial drin. Welche Reihenfolge haben wir? Was ist der Unterschied? Was für schöne Beispiele gibt es? Und du hast recht, mit dem Schnee ist ein Winter Beispiel, funktioniert aber mit ähnlichen Themen auch im Sommer. Aber nehmen wir mal das Schnee Beispiel. Wir arbeiten hier und unsere Zuhörer und Zuhörerinnen mögen uns das verzeihen. So ein wenig mit Klischees, weil es dann ein bisschen einfacher wird mit Vorurteilen. Also wir gucken mal, was deutsche Kids machen. Also Mädels und Jungs. Keine Jugendlichen, sondern Kinder, die sich vielleicht so ein bisschen Taschengeld dazuverdienen wollen. Wir reden jetzt hier nicht über Kinderarbeit, sondern so ein bisschen Spaß an der Freude. Taschengeld aufbessern. Und wenn das Wetter so ist, dass es also richtig geschneit hat in der Nacht und früh morgens, der Nachbar muss pünktlich zum Büro und hat vielleicht so ein Haus. Einfahrt Das Auto steht in der Garage. Schön sicher, aber die Garagen Zufahrt ist so ein bisschen schräg mit einer leichten Steigung und alles voller Schnee. Und dann machen das deutsche Kids in der Regel so, die klingeln beim Nachbarn und sagen Guck mal, heut nachts hat es geschneit und deine Einfahrt ist voller Schnee. Ich wär bereit, die zu räumen. Ich mach den Schnee da frei und halten so die Hand auf. Wir sind jetzt hier im Audio. Bei einem Vortrag zeige ich mal so wie der berühmte Kofferträger, der dich ins Hotelzimmer führt und ich freundlich anlächeln und die Hand ausstreckt. So machen das die Kids da eben auch. 87 war es erst mal in Amiland und dort habe ich gelernt, dass amerikanische Kids das völlig anders machen, wenn es dort schneit im Winter. Und du hast eine Einfahrt, wo eine Schräge ist und die muss freigeräumt werden, damit du sonst unpünktlich zum Büro kommst, zu spät kommst, weil er erst freiräumen muss. Dann räumen wir die Einfahrt, und zwar wirklich picobello sauber. Die Einfahrt ist wirklich geräumt und klingeln dann. Und die Frage ist einfach Wer von den beiden bekommt überhaupt etwas und wer von den beiden bekommt mehr? Also von den beiden Gruppen meine ich und es ist eine spannende Frage, ist eine rhetorische Frage. Ich glaube, dass du kennst das in Deutschland. Viele sagen Ach nee, lass mal, mach ich selber und vielleicht sogar so ein bisschen zornig sind wegen der Störung. Kannst du das nachvollziehen, dass wenn jetzt einer kling sagt, ich mach da was auf deinem Grundstück, was gibst du mir dafür? Also du, ich habe keinen Auftrag gegeben.

Volker: Ich sag mal, ist erst mal ein unerwartetes Verkaufsgespräch.

Thomas: Genau das der 0.1 unerwartetes Verkaufsgespräch. Und niemand will etwas verkauft bekommen, sondern Menschen wollen was kaufen. Das ist ja der Unterschied. So, wenn du die Tür aufmachst und voller Schrecken siehst, äh, 30 Zentimeter Schnee und du denkst daran, ich muss in einer halben Stunde im Büro sein. Zum Glück hast du einen Allrad. Aber wie komme ich jetzt aus dieser blöden Einfahrt raus, die ziemlich steil ist? Wo die Garage ist, der oder die junge Dame oder junger Bub lächelt dich über alle vier Backen an und sagt Ich habe schon mal deine Einfahrt geräumt, da muss noch nicht mal die Hand ausstrecken. Also sagst du dann Danke und fährst weg.

Volker: Sehr unwahrscheinlich. Also ich will nicht ausschließen, dass es irgendwann auch mal passiert, aber die Wahrscheinlichkeit halte ich für sehr gering.

Thomas: Das ist ein wichtiger Punkt, den du sagst. Ich glaube auch, dass es passiert. Die Frage ist, wenn wir am Ende des Jahres, um jetzt mal so in der Zahl zu sagen, aufsummieren werden, die, die zuerst räumen und dann sagen Guck mal, ich habe deine Einfahrt geräumt und einfach nur lächeln ohne Hand auszustrecken. Mit Sicherheit sagen sie haben viel, viel mehr bekommen wie die, die gesagt haben, was kriege ich? Und wenn ich dann einfach weg räume. Obwohl die erstgenannten einige Fehlschläge haben, wo dann irgendein bornierter Nachbar sagt Ja, das hast du toll gemacht, selber schuld, tschüss. Das passiert, ist überhaupt nicht schlimm. Das ist so die Frage. Dem Fall kam eben geben, vornehmen. Und das rechnet sich also nicht nur, dass es überhaupt die Anzahl der honorierten Verkäufe, sozusagen der bezahlten Schneeräumung deutlich steigt. Ich glaube auch, dass das Honorar an sich deutlich höher ist.

Volker: Ich habe jetzt tatsächlich gerade so in meinen Erinnerungen gekramt und ich hatte so die erste Firma mit großer Selbstständigkeit. Die drehte sich um das Thema Funk Werbespots. Wir sind da als Agentur für Kunden aufgetreten. Wir haben den Spot produziert und auch die Schaltungen gemacht. Das haben wir sehr erfolgreich in den 90er Jahren gemacht. Das war auch die goldene Zeit des Privatradios. Da lief das richtig wie geschnitten Brot, wie man so sagt. Und wir haben etwas gemacht. Das ist im Prinzip das gleiche System, was du da gerade beschrieben hast. Wir sind zum Kunden gekommen und hatten den Spot fertig, obwohl wir von diesem Kunden keinen Auftrag hatten. Und bei diesem Termin haben wir dem Kunden den Spot vorgestellt und haben dann darüber gesprochen Wie setzen wir ihn ein, was machen wir oder was müssen wir noch ändern? Und wir waren zu 70 % mit diesen Gesprächen erfolgreich. Ja, absolut. Das war eine klassische Vorleistung. Ja, du hast natürlich dann 30 %, die du nicht umsetzt, die du nicht verkaufst, wo du auch Kosten dafür hast, zum Teil und Aufwand. Das Schöne an der Sache ist aber das war auch nicht umsonst. Sondern diese Ideen, die wir kreiert haben, die haben wir alle gesammelt. Und jede dieser Ideen ist dann beim nächsten Versuch wieder zum Einsatz gekommen, weil sie war ja nicht verkauft, sie war frei und wir mussten nur ein bisschen was ändern und konnten das auch einsetzen. Habe. Also auch schon für die zukünftige Akquise gearbeitet und wir waren wirklich sehr erfolgreich damit. Wer Kaltakquise kennt, also Termin machen, hingehen, dann etwas vorspielen und mit so einer Quote ich kann es nur empfehlen etwas zu geben, bringt aber was richtiges zu geben bringt starke Vorteile.

Thomas: Was richtig ist zu geben, das ist ein gutes Stichwort. Kennst du diese Geschichten? Ihr macht ja zum Beispiel, das weiß ich bei Antenne Mainz eben auch groß Plakatwerbung. Also ihr habt schon mal Zeiten gehabt, da habt ihr ganz Mainz zugepflastert mit Plakaten. Und kennst du diese Plakatwände, wo drauf steht, hier könnte ihre Werbung stehen? Ja, das könnten sie sein. Und es gibt ja auch im Internet mit Bannerwerbung oder irgendwelchen Werbeplätze. Wo steht hier könnten sie erscheinen? Wir machen das übrigens in unserem Verlag ja auch, dass wir auf unserer Autorenseite, also bei dem Mentoren Verlag, der kann man das nachgucken. Wenn man da auf Autoren geht, dann findet man unsere tollen Autoren und da gibt es einen Avatar, der ist gar nicht zu sehen und da steht Hier könnten sie stehen, aber was wäre denn? Und das ist eben der Unterschied zu dem, was ihr gemacht habt und was, was ich eben auch meine. Das ist ja sehr abstrakt und sehr allgemein gehalten. Natürlich denke ich immer, wenn ich jetzt hier stehen würde, auf dem Plakat, auf der Homepage oder in dem Werbebanner oder so was. Ja, ist eine gute Idee, aber was wäre, wenn ich dann wirklich dort stehen würde? Und das ist ja das, was ihr gemacht habt. Also was wäre, wenn jetzt jemand eine Homepage zeigt mit einem Werbebanner, wo seine Werbung drauf ist? Das ist ein himmelweiter Unterschied. Ich glaube, das kann jeder nachvollziehen, oder?

Volker: Ja, erstens Du bist sofort persönlich berührt. Ich glaube, das ist jeder, der für das was er macht lebt und da voll drinsteckt. Sobald er sich irgendwie in der Werbeumgebung sieht, dann gehen ganz andere Dinge im Kopf los. Also du redest nicht mehr über das muss ich das überhaupt machen? Sondern du bist vor dem Thema drin.

Thomas: Ich habe mal eine Werbeagentur, also einen Webdesigner, beraten, wie komme ich an Aufträge? Und der hat sich spezialisiert auf Ärzte und mit Ärzten ins Gespräch zu kommen und denen dann das zu erklären. Und wie geht das alles? Und ich habe dem tatsächlich vorgeschlagen und er hat gesagt, wenn du die Webseiten siehst von manchen Ärzten, das sind keine Webseiten, das ist ja eine Schande, das ist ganz schlimm. Naja, stimmt auch alles. Aber wie lange ist dieses Verkaufsgespräch, bis du denen das alles erklärt hast, die Vorteile erklärt hast, Beispiele gezeigt, das anonyme Beispiele, andere Beispiele von tollen Sachen, die du schon gemacht hast, bis der vielleicht sagt ja, können wir machen oder ich habe dem vorgeschlagen, mach eine Homepage für diese Praxis, bau einfach und zwar nicht irgendwie ein Mock up, also so eine Grafik, sondern richtig funktionieren, wo vielleicht schon eine Terminvereinbarung eingerichtet ist, wo man das mal ausprobieren kann. Also wer den Begriff Mock up nicht kennt, man kann natürlich vieles machen, man muss da nicht jede Funktion im Detail bringen. Also es sollte so eine minimal funktionierende Seite sollte es schon sein. Naja, ich.

Volker: Brauche ja das Gefühl um zu sehen, was weiß ich, wenn mir jemand das präsentieren würde. Ich würde versuchen einen Termin einfach mal ein zu buchen.

Thomas: Genau.

Volker: Und das muss halt gehen.

Thomas: Das muss halt gehen. So ein paar Sachen müssen halt gehen. So was passiert dann. Wie groß ist die Chance, dass du dann einen Auftrag kriegst? Ich kann es verraten Die Aufträge sind dramatisch gestiegen. Und da kommt noch ein anderer Aspekt mit dazu. Nämlich Der Arzt ist leichter zu überzeugen. Ich glaube, das ist einsichtig. Das hast du ja auch schon gesagt. Aber ich glaube, sowohl bei deinem Beispiel mit den Spots als auch bei meinem Beispiel mit der Homepage kommt ja noch ein anderer Aspekt, den viele gar nicht auf dem Schirm haben Der Kunde denkt Na ja, die Arbeit ist ja schon gemacht, das geht auch schneller. Und das stimmt ja auch. Du hast auch diesen Zeitfaktor. Wie lange dauert das, wenn der sagt Ja, aber die Farbe gefällt mir nicht oder der Schluss gefällt mir nicht oder das Jingle ja so what dann ändern wird. Das geht ruckzuck. Es gibt eine Idee, an der man sich festmachen kann. Du kennst das, wenn der Autor vor einem leeren Blatt Papier sitzt, unglaublich schwierig. Es geht mir genauso. Wenn ich irgendwie vor einem weißen Blatt Papier irgendwas entwickeln soll, tue ich mir schwer. Wenn ich einen Text sehe, ein Bild sehe, eine Grafik sehe, ein Cover Entwurf sehe. Da fallen mir 1000 Sachen ein, wie es besser geht. Das heißt aber nicht, dass ich auf einem leeren Blatt Papier das besser hinbekäme. Ich bin gut im. Meine Frau sagt Ich bin gut im Nörgeln auf hohem Niveau, aber im Optimieren, im Verbessern. Und viele können das nachvollziehen. Du brauchst einfach so eine Kondensation. Punkt. Sondern nicht, dass du weißt, wir Regen entsteht. Da ist dieser feine Nebel, der kondensiert an so einem Staubkorn. Dann wird es immer größer und dann gibt es einen Regentropfen und der fällt halt runter. Und das ist halt so, dieser Punkt. Wir können uns in diesem luftleeren Raum das nicht vorstellen, wie dann eine neue Homepage für uns aussehen könnte oder ein Spot sich anhören könnte, was ihr gemacht habt. Aber wenn wir das konkret machen und in Vorleistung gehen und wirklich nach diesem Prinzip leben geben kommt vor nehmen, dann haben wir riesen Vorteile. Ganz eindeutig.

Volker: Ich ordne viele, viele Dinge auch in diese Kategorie ein. Zum Beispiel auch Weihnachtspost verschicken mit irgendeinem kleinen Geschenk. Auch das ist etwas, wo du etwas gibst und auch ruhig großzügig sein und dann möglichst viele und auch an Interessenten schicken. Meine Erfahrung ist, diese Dinge zahlen sich tatsächlich aus und mir ist jetzt noch während du so erzählst, auch noch eine unfreiwillige Geschichte, wo jemand etwas gegeben hat und dann was richtiges bekommen hat. Eingefallen. Es ist ein Thema aus dem Podcast Bereich von jemandem, den ich kenne, der einen Podcast macht mit mehreren Jungs zusammen und die haben über ihre Kindheitserinnerungen gesprochen und dann hat. Haben Sie über das, was sie damals gerne gegessen haben, gesprochen und haben dann ich glaube, es war ein Gericht von Funny und dann haben sie über diese gesprochen und immer erzählt, wie toll sie waren und dass sie das so gern gegessen haben. Und dann ist der Podcast live gegangen und wenige Wochen später hatte man in der Marketingabteilung des Unternehmens einen verstärkten Absatz gesehen in gewissen Bereichen. Und den konnte man sich nicht erklären, der war zu hoch. Es gab keine Marketingmaßnahmen und dann hat man sich detektivisch auf die Suche gemacht. Was hat jetzt dafür gesorgt, dass auf einmal hier dieser Absatz dieser Produkte steigt? Und nach kurzer Suche fand man den Podcast heraus und das Geschenk der Reichweite. Dass die Jungs jetzt quasi dem Unternehmen gegeben haben, wurde dann auch belohnt. Weil natürlich hat das Unternehmen gesagt, das probieren wir noch mal, ob das funktioniert und es hat auch noch mal funktioniert. Geht nicht immer, aber auf alle Fälle war das ein Einsatz, wo man etwas gegeben hat, wenn auch gar nicht mit dem Hintergedanken, das aber zu dem Ergebnis geführt hat, einen Auftrag zu bekommen.

Thomas: Ja, da gibt es ja zwei Aspekte, die sehr, sehr spannend sind. Der eine, da muss man ein bisschen relativieren, ich weiß, von wem du redest und die haben natürlich schon eine gewisse Reichweite. Das muss man natürlich dazu sagen. Also bei unserem Podcast würde das ja natürlich auch noch nicht, vielleicht in einem halben Jahr oder so ja, genau, nein, wir wollen ja auf dem Teppich bleiben. Aber es ist ein ganz anderer Punkt. Ich persönlich und ich glaube, deswegen verstehen wir uns auch so gut, dass ich da offene Türen bei dir einrennen. Aber ich persönlich glaube, wenn das Taktik gewesen wäre, wenn die das also gemacht hätten, wenn das mit dem Kalkül passiert wäre, dass Fanny sagt, wir stellen hier Ausschläge in den Verkäufen fest, die wir nicht reproduzieren können. Sie gehen uns mal detektivisch auf die Suche, finden den Podcast und geben dann noch zwei, drei Aufträge, die recht gut und deutlich nett honoriert werden, wo man sagt, okay, das ist jetzt nicht irgendwie eine kleine nette Anerkennung oder eine Packung Funny, was auch immer es da gibt, sondern so richtig monetär Vorteil, wenn das geplant gewesen wäre, wenn das taktiert gewesen wäre. Ich glaube, es hätte nicht funktioniert. Dieses bedingungslose Geben vor dem Nehmen, dass man einfach sagt, es sind tolle Produkte. Ich erinnere mich da an die Jugend und wir haben das so gerne gegessen.

Volker: Absolut. Ich bin bei dir, weil nämlich in einer Werbung hättest du, wenn es gebucht wäre, hättest du anders über das Produkt geredet, du hättest viel kontrollierter. Über das sind alle Fakten drin und diese ganze emotionale Geschichte wäre nicht passiert. Wenn du aber wirklich aus voller Kindheitserinnerung erzählst wie toll war das? Wir sind vom Fußballspielen reingekommen und das kannst du halt nicht planen. Ja, vielleicht kann man das auch ein bisschen planen, aber nicht in der Perfektion, dass es so läuft.

Thomas: Das ist das, was ich gemeint habe mit den Kids, die das Schnee geräumt haben. Die klingeln, um dir zu sagen, dass der Schnee weg ist. Natürlich haben die vielleicht so, dass sie sagen, vielleicht gibt der eine oder andere was, aber je mehr die loslassen, desto besser funktioniert. Ich mache es ja noch ein anderes Beispiel geben, was bei mir extrem gut funktioniert. Ich tummeln mich ja so ein bisschen im Social Media rum, auf LinkedIn oder Facebook oder Xing. So, das sind die drei Plattformen, wo man mich findet, weil zum Tag tanzen bin ich nicht wirklich geeignet. Aber wenn ich dort in Gruppen oder Foren bin und jemand stellt dort eine intelligente Frage, intelligent deswegen also nicht irgendwie so eine plumpe Frage, wo man sagt okay, der Nächste bitte, sondern wirklich so wie komme ich an mehr Kunden oder wie berechne ich hier den Preis? Oder Wie mache ich das denn, wenn ich Webdesigner bin und tolle Homepages verkaufen will? Und ich kann das wirklich gut, aber kein Arzt will überhaupt mit mir sprechen. Wie mache ich das? Dann gebe ich den Tipp, den wir jetzt hier im Podcast gegeben haben. Den schreibe ich dort rein und zwar nicht in dem Sinne, dass der mich jetzt bucht, dem ich den Tipp gebe, sondern ich gebe es einfach gerne und haue mir da mein ganzes Wissen raus. Und ich weiß, irgendwie kommt das zurück. Ob das nur aus dieser Gruppe ist, ob das überhaupt deswegen ist? Es kommt auf alle Fälle zurück. Jetzt kann man mir Esoterik vorwerfen. Ich lasse mir das gerne gefallen. Ich glaube, dass das Universum da extrem gerecht ist und ersetze Universum durch das Wort deiner Wahl. Für mich passt das Wort Universum sehr gut. Ich kann es nicht erklären. Du weißt, ich bin Ingenieur. Ich will es auch nicht erklären. Ich muss es auch nicht erklären. Aber ich glaube, dass da ein System funktioniert, dass, wenn wir dieses bedingungslose Geben praktizieren, dass das belohnt wird.

Volker: Wir sind beim klassischen Netzwerken, das heißt, du gibst etwas in ein Netzwerk hinein und du bekommst auch etwas zurück. Du bekommst es aber nicht zwingend an der Stelle zurück, wo du es hineingegeben hast. Und das sind so diese, nennen wir es kosmischen Gesetze, die funktionieren. Und ich kann nur jeden einladen, es zu probieren und zu machen. Und ja, da gibt es manchmal auch eine Enttäuschung, aber davon soll man sich nicht abhalten lassen.

Thomas: Und vor allen Dingen ihr Leben, das ja immer wieder. Dann haben wir da eine Enttäuschung und hinterher stellt sich raus, dass wenn du das nicht so gemacht hättest oder wenn du dann nicht enttäuscht gewesen wärst, ein anderes Ding nicht gemacht, was hinterher viel, viel erfolgreicher war. Also die Wege sind manchmal nicht wirklich nachvollziehbar, aber was du sagst Netzwerken ist ein schönes Beispiel. Wenn du auf eine Netzwerk Veranstaltung gehst zu einer zeit wo du noch diese präsenz geschichten da waren, gibt es ja tolle Veranstaltung. Wenn du da hingehst und dich umguckt, wer könnte mein potenzieller Kunden sein? Und dann triffst du eine Sage Hier, guck mal, ich bin hier Experte für. Und willst du nicht? Und hast du nicht? Nee. Warum geht es nicht einfach? Schönherr Tolle Atmosphäre. Was machst du eigentlich so? Und das war okay. Ich bin beschäftigt mit dem Thema Audio. Wir machen Radiospots. Ich bin Radiomoderator, Miteigentümer eines Radios. Auch cool. Das ist ja spannend. Erzähl mir mehr was. Und es kann passieren, dass derjenige so egozentrisch ist, dass er den ganzen Abend über sich erzählt. Dann kannst du irgendwann das Gespräch freundlich unterbrechen und sagen Ach, ich sehe da drüben einen Bekannten, ich gehe da gerade mal hin, dann ist es okay. Dann war es halt so, wie es ist. Aber in der Realität. Es ist doch aber so ganz, ganz oft. Irgendwann merken das deine Gesprächspartner und dann sagen die Ich habe jetzt mal genug von mir geredet, was machst denn du eigentlich? Dann kannst du sagen Ja, ich mache aus Menschen mit viel Know how, Unternehmer mit noch mehr Erfolg. So a kö deckt sich.

Volker: Mit meiner Lebenswirklichkeit und ich bin komplett bei dir. Ja.

Thomas: Also deswegen. Unsere Überschrift war Geben und nehmen. Und ich glaube Geben kommt eindeutig vornehmen. Wir haben ein paar schöne Beispiele gehabt und deswegen.

Volker: Ich habe eine Geschichte, habe ich noch, die möchte ich hier noch reinbringen, weil tatsächlich, in der Regel ist es ja so, wenn man beginnt mit seiner selbstständigen Tätigkeit oder auch wenn man schon ein bisschen was macht, man hat, wenn wir jetzt dieses Programmierer Beispiel nehmen. Man hat ja auch immer wieder Leerlauf Zeiten. Man hat mal eine Zeit, die läuft vielleicht nicht so gut und das ist und das will ich jetzt hier so als warme Empfehlung aussprechen, genau für diese Zeit sollte man sich solche Projekte vornehmen und sagen Pass mal auf, den Kunden hätte ich gerne und dem mache ich jetzt einfach mal in diesen zwei Tagen, die ich Zeit habe, mache ich dieses Webseiten Projekt und danach gehe ich dahin und stelle ihm das vor und dann ist es Sinn es Leerlauf, der manchmal auch vorkommt. Sehr sinnvoll genutzt.

Thomas: Perfekte Idee, funktioniert 100 Prozentig. Viele machen sich ja dann Gedanken, diesen Leerlauf, ja, das ist ja auch so eine Geschichte am Unternehmen arbeiten und nicht im Unternehmen. Und dann wird strategisch gedacht. Und so weiter, aber da kommt nichts bei raus. Das, was du jetzt gesagt hast, das ich verbuche, das unter dem Konto geben, das ist eine gewinnbringende Maßnahme, eine DBM, eine gewinnbringende Maßnahme. Das ist dann nicht in der Theorie strategisch langfristig gedacht. Klar, das müssen wir auch ab und zu tun. Aber wenn du Not hast und wenn du Leerlauf hast, dann mache irgendwas, was Gewinn bringt. Macht die Webseite, auch wenn sie in dem Fall vielleicht nichts bringt. Das kann sein, aber du kannst du an einer anderen Stelle wieder verwenden. Du änderst das Logo, alles die Farbe, dann kannst du es verwenden. Die Energie ist da, also das ist extrem wertvoll und vor allen Dingen, es kommt ja was dazu. Das hast du in so einem Nebensatz gesagt. Wenn das ein Kunde ist, den du haben willst, was für eine Energie ist da drin? Du beschäftigt sich mit dem du guckst. Wie groß ist das Team? Brauchen die eine Team Seite, du weißt schon ganz ganz viel von dem, weil du dich damit beschäftigt. Ich will ja auch eine gute Webseite bauen, um bei dem Beispiel zu bleiben. Und wenn du dann dort hingehen und das Gespräch führst, dann denkt der andere Guck mal, da hat sich mit mir beschäftigt, ich bin dem was wert, ich bin dem wichtig. Da passieren so viele Dinge, auch im Unterbewusstsein und auf der psychologischen Ebene. Und wir verkaufen und kaufen nur auf der psychologischen Ebene. Also die Kaufentscheidungen finden nur im Stammhirn statt, nicht im Großhirn. Und tolle Beispiele. Ich sage mal, es gibt kaum eine Folge, in der unser Schlusssatz. Bleiben Sie mutig! So wertvoll und wichtig ist, weil dafür brauchen wir ein bisschen Mut, weil es kann sein, dass du tatsächlich die Webseite umsonst gebaut hast für diesen einen Fall. Für die Zukunft glaube ich nicht. Deswegen bleibt mir an der Stelle zu sagen Bleiben Sie mutig!

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